„I Will Survive – Der Kampf gegen die AIDS-Krise“


Darum geht es


 I Will Survive  ist eine siebenteilige Podcast-Reihe, in der die Geschichte der AIDS-Epidemie in den 80er und 90er Jahren in Bayern und die damit einhergehende Diskriminierung von schwulen Männern und der LGBTQ-Community aufgearbeitet wird. Damit ist I Will Survive der erste Podcast in Deutschland, der blinde Flecken dieser Zeit in Form eines Storytelling-Formats aufhellt. Für den Podcast haben wir mit den Menschen gesprochen, die als Erste und vielleicht am härtesten von der AIDS-Krise getroffen wurden. Der Podcast erzählt von ihrer Angst, ihren Verlusten und ihrem Widerstand in einer Zeit, als Bayern als einziges Bundesland auf Ausgrenzung statt auf Aufklärung setzte. Über allem steht die Frage, welches Vermächtnis die Menschen von damals der queeren Community heute hinterlassen haben. Und: Peter Gauweiler, damaliger KVR-Chef und Staatssekretär im bayerischen Innenministerium, äußert sich zum ersten Mal seit über 30 Jahren zu seinem damaligen Kurs. I Will Survive macht das Lebensgefühl der damaligen Zeit durch Songs dieser Ära und Hörspiel-Elemente greifbar. Mit einer aufwändigen Produktion und starkem Storytelling, das auf emotionale Wendepunkte setzt, werden historische Momente erlebbar gemacht.

 


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Autor/en



Meret Reh

Meret Reh hat Islam- und Politikwissenschaft in Berlin und Beirut studiert. Währenddessen arbeitet sie als freie Autorin für Radio Fritz, COSMO, den Deutschlandfunk, ze.tt und das Missy Magazine und bringt ihre eigene deutsch-französische Musiksendung bei multicult.fm auf den Weg. Es folgt das Volontariat beim Bayerischen Rundfunk mit Stationen u.a. in der Investigativ-Redaktion, im ARD-Studio Paris und bei Die Frage (ehem. Funk). Seitdem ist sie als freie Audio- und Videojournalistin sowohl in der Tagesaktualität, als auch für diverse Langzeitreportagen und Storytelling-Podcasts tätig, mit Schwerpunkt auf gesellschaftspolitische und feministische Themen sowie die Arabische Welt. Zudem moderiert sie für Radio Fritz verschiedene Radiosendungen und Podiumsdiskussionen

Fotocredit: Andreas Stobel

Niklas Eckert

Niklas Eckert  startet seine journalistische Karriere 2016 mit dem Sportjournalismus-Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Traum Live-Reporter zu werden. Neben Kursen im Turnzentrum, Traumtoren in der Hockeyhalle und Versagensängsten beim Kugelstoßen, absolviert er zwischen 2017 und 2019 Praktika bei Sport1, RTL, dem WDR und dem BR. Dabei recherchiert er zu Schimmelwohnungen, filmt Trainingsverletzungen von Arjen Robben und assistiert Sportschau-Kommentatoren. Danach (2019) wird Niklas jüngster Reporter im WDR Sport Radio-Team, bevor 2021der Wechsel ins BR-Volontariat folgt. In den folgenden zwei Jahren deckt er Verbindungen zwischen Hooligans und der Regierung in Serbien auf und produziert eine Doku über Arbeitsbedingungen in Ghana bei der Reparatur europäischer Altautos – mit 3 Millionen Views einer der meistgesehenen Filme des BR auf YouTube. Während des Volos besteht Niklas endlich auch die Kugelstoßabnahme und kann 2023 sein Studium beenden, bevor er im September 2023 als freier Mitarbeiter beim BR startet. Seitdem produziert er Audio- und Video-Dokus, Sportreportagen und politischen Magazinjournalismus. Zusätzlich ist er digitaler Formatentwickler bei Formatgold und selbstständiger Moderator.

Fotocredit: Flavia Zaunseder

Phillip Syvarth

Phillip Syvarth schnuppert das erste Mal journalistische Luft beim ARD Morgenmagazin (2017), wo als Werkstudent Regiepläne kopiert und Brötchen schmiert. Es folgt der Wechsel auf die andere Rheinseite in Köln, wo er Onlineartikel für RTL schreibt (2018 – 21). Das Motto hier: wir lieben Promis. Dann eine Pause davon, für Erasmus (SOAS University of London, 2019) und die Bachelorarbeit in Intermedia (Universität zu Köln, 2019). Mit dem anschließenden Masterstudium in Interkultureller Kommunikation startet auch eine neue Arbeit: Social Media Producer beim WDR (2019 – 21). Hier baut Phillip den Tiktok-Account nicetoknow mit auf, der heute immer noch erfolgreich eine junge Zielgruppe mit Newsupdates versorgt. 2021 endet das Masterstudium und das journalistische Volontariat beim BR beginnt (2021-23). Er lernt bei BR-kontrovers, im ARD-Hauptstadtstudio, bei funk, der Puls Reportage und bei Bayern 2. Eine trimediale Ausbildung, die in einer fest-freien Mitarbeit mündet (seit 10.2023). Jetzt ist Phillip freier Autor und Reporter, mit Fokus auf digitales Storytelling.

Fotocredit: Andreas Strobel

Sarah Fischbacher

Sarah Fischbacher fängt mit einem Jahr an zu sprechen und hat seitdem nie wieder damit aufgehört: in Podcasts, als Moderatorin, auf der Theaterbühne. Nach einem Bachelor der brotlosen Künste – um genau zu sein: Literatur-/Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte – verschlägt es sie zunächst als Volontärin in das Ausstellungszentrum Lokschuppen in Rosenheim, wo sie beim Schreiben von Ausstellungstexten und Drehbüchern für Erklärfilme herausfindet: Vielleicht gibt es da einen Beruf, der noch viel besser zu ihr passt – Journalismus. Dem wendet sie sich während ihres Masters in Literatur beim Ausbildungssender M94.5 zu. In dieser Zeit entstehen über 200 Film- und Theaterrezensionen. Es folgen Praktika bei Deutschlandfunkkultur und dem Bayerischen Rundfunk und schließlich das Programm-Volontariat beim BR mit Aufenthalten beim Investigativ-Ressort und der Story-Unit. Seit Oktober 2023 ist Sarah freie Reporterin für den BR und Produktionsfirmen wie PlotProdukt und ArtBeats. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Hintergrund-Berichterstattung und Storytelling.

Fotocredit: Andreas Strobel

Judith Rubatscher

Judith Rubatscher vergisst während ihres Lehramtsstudiums in den Fächern Musik und Deutsch beinahe, was sie sich als Kind immer gewünscht hat: Sie möchte zum Radio. Auch wenn sie als freie Journalistin für diverse Zeitschriften schreibt – vor allem tritt sie in dieser Zeit als Gesangs-Solistin auf, bringt Kindern das Klavierspielen bei und schreibt ein Buch über die Liedtradition der Hutterer-Glaubensgemeinschaft in Kanada. 2020 folgt aber ein scharfer U-Turn in den Journalismus: Zuerst Albumkritiken und Theaterrezensionen fürs SR-Kulturradio und Laberpodcasts über klassische Musik. Später ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk, wo sie in der Tagesaktualität Adrenalin leckt. Heute arbeitet Rubatscher als freie Audio- und Videojournalstin für den BR in München, ist zwischendurch als Korrespondentin im ARD-Studio Rom zu Gast. Außerdem hostet sie ein Bildungs-Format für Schüler:innen und moderiert Kulturveranstaltungen zwischen München und Südtirol.

Fotocredit: Andreas Strobel