Bewerbung für Deutschland


Darum geht es


Sousse, Tunesien. Hohe Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit prägen den Alltag. Das Aufstiegsversprechen für viele heißt Deutschland. Mehrmals pro Woche pauken hunderte junge Menschen in einer Sprachschule Deutsch. Ob zähe Bürokratie oder falsche Erwartungen an das Leben und die Bezahlung in Deutschland: Der Aufwand dafür, dass nach einer Reise, wie sie Personalvermittler Carsten Fröhlich mehrmals im Jahr macht, eine Handvoll Bewerber Aussicht auf einen Vertrag hat, ist immens. Die Bilanz: Sechs der Schüler kommen für Stellen infrage. Andere zeigen sich enttäuscht. Ihr Traum von Deutschland ist geplatzt – vorerst.


Beitrag ansehen

Autor/en



Jan Klauth

Jan Klauth, geboren 1995 in Albstadt, ist Redakteur für Wirtschaft und Finanzen bei WELT. Während des Studiums in Frankfurt am Main Stationen bei Frankfurter Rundschau und FAZ. Anschließend Ausbildung an der Axel-Springer-Akademie in Berlin. Seit 2022 für WELT zweimal in die USA entsendet und verantwortlicher Redakteur für Arbeitsmarkt und Sozialpolitik.

 

Fotocredit: Philip Nürnberger